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«Ich war ein besonders seltenes Exemplar»

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erzählt sie, wie die DDR sie geprägt hat.

«Natürlich gibt es Meinungsfreiheit, aber es gibt kein Recht auf Zustimmung»: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Dominik Butzmann (Laif)

«Natürlich gibt es Meinungsfreiheit, aber es gibt kein Recht auf Zustimmung»: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Dominik Butzmann (Laif)

Wenn Sie Staatsgäste haben, sieht man Sie manchmal auf dem Balkon des Kanzleramtes. Bitten die Sie auch, zu zeigen, wo Sie früher gelebt haben?
Gelegentlich mache ich das von mir aus. Ich zeige ihnen den Mauerverlauf und sage, dass ich hinter der Brücke, wo man die S-Bahn fahren sieht, gewohnt habe, in der Marienstrasse. Dort hatte ich meine erste Wohnung nach dem Studium. Ich bin jeden Abend in dieses Dead End nahe der Mauer gegangen. Manchmal erzähle ich auch vom Bahnhof Friedrichstrasse, wo man die Geräusche der West-S-Bahn hörte, aber nie hinkonnte.

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