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Humanitäre Vorbilder

Regina und Christopher Catrambone aus Malta helfen Migranten in Seenot – mit Drohnen, Schiffen und eigenem Geld.

Ein reiches Paar als Retter ohne Not im Mittelmeer: Regina (Mitte) und Christopher Catrambone. Foto: BBC
Ein reiches Paar als Retter ohne Not im Mittelmeer: Regina (Mitte) und Christopher Catrambone. Foto: BBC

Allzu oft mutet es so an, als wähnte sich Europa in einer Abwehrschlacht an seinen mediterranen Südgrenzen, da, wo Flüchtlinge auf überladenen Barken ­ihren Sprung ins Glück wagen und dabei oftmals in Not geraten: in der Strasse von Sizilien, zwischen Nordafrika und Europa. Nie versuchten mehr Menschen die Flucht auf dieser Route als im laufenden Jahr, bereits 108'000. Die hohe Zahl erklärt sich hauptsächlich aus den vielen Kriegs- und Konfliktherden im Nahen Osten und in Afrika. Allein zwischen ­Januar und August kamen mindestens 1900 Migranten ums Leben. Die EU will nun auf Druck von Italien eine neue, ­erweiterte Grenzwachmission auf den Weg bringen, die fast gleich heissen soll wie die alte: Frontex Plus – auch sie klingt vor allem einmal nach Abwehr.

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