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Hollandes angebliche Geliebte: «Er ist ein guter Zuhörer»

Die Zeitschrift «Closer» hat eine Reportage über eine angebliche Liaison des französischen Präsidenten veröffentlicht. Die Schauspielerin Julie Gayet setzte sich bereits 2012 im Wahlkampf für den Präsidenten ein.

Aus und vorbei: Hollande und Trierweiler waren sieben Jahre lang ein Paar.
Aus und vorbei: Hollande und Trierweiler waren sieben Jahre lang ein Paar.
Charles Platiau, Keystone
Lange Geschichte: Die geheime Beziehung dauert laut «Closer» angeblich schon zwei Jahre.
Lange Geschichte: Die geheime Beziehung dauert laut «Closer» angeblich schon zwei Jahre.
PD, Keystone
Royal und Hollande haben vier gemeinsame Kinder: Royal mit ihrem ältesten Sohn Thomas. (7. März 2012)
Royal und Hollande haben vier gemeinsame Kinder: Royal mit ihrem ältesten Sohn Thomas. (7. März 2012)
AFP
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Angesichts eines angekündigten Berichts des französischen Magazins «Closer» über eine angebliche Geliebte sieht Frankreichs Präsident François Hollande seine Privatsphäre beeinträchtigt. Er «beklage zutiefst die Verletzung der Achtung vor dem Privatleben».

Die Privatsphäre stehe ihm wie jedem anderen Bürger zu, sagte Hollande am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Der 59-Jährige, der sich in dem Gespräch als Privatmann und nicht als Präsident äusserte, kündigte dabei an, rechtliche Schritte gegen die Enthüllungen von «Closer» zu prüfen.

Die Zeitschrift «Closer» hat in der Nacht zum Freitag angekündigt, am Freitag eine Sonderausgabe mit einer Fotoreportage über eine Liaison Hollandes mit der 41-jährigen Schauspielerin Julie Gayet zu veröffentlichen. Auf der Titelseite der Ausgabe erscheint ein Foto Hollandes mit der Überschrift: «François Hollande und Julie Gayet - Die geheime Liebe des Präsidenten».

Nachts mit dem Motorroller durch Paris

In der «Closer«-Reportage geht es unter anderem um mit der Liebesaffäre verknüpfte Sicherheitsaspekte. Hollande habe es sich zur Angewohnheit gemacht, in der Nacht mit seinem Motorroller durch Paris zu fahren, heisst es auf der Internetseite.

Der Staatschef werde nur von einem Leibwächter begleitet, der das Paar morgens mit frischen Croissants versorge. Im Dezember hatte auch das Magazin «L'Express» Bedenken geäussert, ob die «Eskapaden» Hollandes Sicherheitsprobleme mit sich brächten.

Als im vergangenen März erstmals Mutmassungen über eine Beziehung zwischen ihr und Hollande publik wurden, klagte Gayet dagegen. Die Schauspielerin wirkte bereits in mehr als 50 Filmen mit, sie hat zwei Kinder. Derzeit ist sie in Frankreich in dem Streifen «Les âmes de papier» zu sehen.

Im Jahr 2012 tauchte Gayet in einem Werbespot von Hollandes Wahlkampagne auf. Sie pries den Präsidentschaftskandidaten als «bescheiden», «ausgezeichnet» und einen «guten Zuhörer» (siehe Video links).

Hollande war lange Jahre mit der sozialistischen Politikerin Ségolène Royal liiert, mit der er vier Kinder hat. Seit er das höchste Staatsamt bekleidet, gilt die Journalistin Valérie Trierweiler als seine Partnerin.

Die Liebesabenteuer französischer Präsidenten

Die Franzosen sind an Liebesabenteuer amtierender Präsidenten gewöhnt. Hollandes konservativer Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy begann im Amt eine Beziehung mit der Sängerin Carla Bruni, die er dann heiratete.

Sarkozys Vorgänger Jacques Chirac wurden zahlreiche Affären nachgesagt. Präsident François Mitterrand hatte eine Geliebte samt unehelicher Tochter; er unterhielt seine Zweitfamilie auf Staatskosten.

(AFP)

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