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«Hallo, Pristina!»

Kosovo soll demnächst eine eigene Telefonvorwahl bekommen. Das hat viel mit Symbolik und auch mit Geld zu tun.

Kosovo hat wohl bald eine eigene Vorwahl: Ein Albaner in Mitrovica (16. November 2007).
Kosovo hat wohl bald eine eigene Vorwahl: Ein Albaner in Mitrovica (16. November 2007).
Nikola Solic, Reuters

Für Serbiens Politiker ist es stets ein Ärgernis, wenn Kosovo international als Staat wahrgenommen wird. Die «Wiege des Serbentums» mit ihren orthodoxen Kirchen und Klöstern könne nie unabhängig werden, heisst es, Belgrad werde diesen «falschen Staat» nicht anerkennen, man werde mit allen Mitteln versuchen, Kosovo heroisch zu verteidigen, wie damals im Jahr 1389 gegen osmanische Horden auf dem Amselfeld. (Die Schlacht endete mit der Niederlage der Balkanvölker). Gerade hat der serbische Fussballverband vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne gegen die Aufnahme Kosovos in die Uefa geklagt.

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