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Griechenlands grosse Rolle rückwärts

Kaum an der Macht, haben die neuen griechischen Minister und Vizeminister einen Beschluss der alten Regierung nach dem anderen aufgehoben. Die EU ist entsetzt – doch den meisten Griechen gefällt das.

Fast alle ohne Krawatte: Der neue Premier Alexis Tsipras mit Begleitern auf dem Weg zu seiner Vereidigung durch den Staatspräsidenten. Foto: Yannis Kolesidis (EPA/Keystone)
Fast alle ohne Krawatte: Der neue Premier Alexis Tsipras mit Begleitern auf dem Weg zu seiner Vereidigung durch den Staatspräsidenten. Foto: Yannis Kolesidis (EPA/Keystone)

Der Himmel entlädt sich über der Stadt, mit Blitz und Donner. Als würden die Götter zürnen ob der unheiligen Allianz, die da zu Füssen der Akropolis geschlossen wurde zwischen einem jungen wilden Helden und einem etwas älteren Bruder der Dunkelheit. Es wird sofort viel getwittert über diesen Wettersturz und was er bedeuten mag. Schliesslich befinden wir uns im Jahr 2015. Da muss jeder Scherz und Schmerz der digitalen Wolke anvertraut werden. Auch am Tag eins der neuen Zeitrechnung in Griechenland. Der neue Finanzminister ist auch ein Blogger, weshalb er die Nachricht von seiner Ernennung selbst versendet. Das ist schon am Tag zwei.

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