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Gepanzerte Lastwagen für C-Waffen-Abtransport

Operation C-Waffen-Vernichtung: In Syrien müssen hunderte Tonnen Chemie-Waffen ausser Landes gebracht werden. Ein heikles Unterfangen, für das Russland Spezialfahrzeuge schickt.

Mit einem besonderen Schutz gegen Angreifer: Dieser russische Militärlastwagen soll Chemiewaffen der syrischen Armee ausser Landes bringen.
Mit einem besonderen Schutz gegen Angreifer: Dieser russische Militärlastwagen soll Chemiewaffen der syrischen Armee ausser Landes bringen.
russianmilitary.co.uk

Russland hat 75 Fahrzeuge nach Syrien geschickt, um beim Abtransport von Chemiewaffen zu helfen. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die C-Waffen des Bürgerkriegslandes vernichtet werden.

Zur Lieferung gehörten 25 gepanzerte Lastwagen und 50 andere Fahrzeuge, hiess es in einem Bericht von Verteidigungsminister Sergej Schoigu an Präsident Wladimir Putin am Montag. Die Fahrzeuge seien zusammen mit anderen Ausrüstungsgegenständen auf dem Luftweg in die syrische Hafenstadt Latakia gebracht worden.

Geschützt vor Angriffen

Laut Medienberichten handelt es sich bei den gepanzerten Fahrzeugen um den Lastwagen des Typs Ural. Die 50 weiteren Lastwagen sind vom Typ Kamaz. Mit den gepanzerten Fahrzeugen will man verhindern, dass der Abtransport der Chemiewaffen von Kriegsparteien angegriffen wird.

An dem beispiellosen Vorhaben der Vernichtung der syrischen C-Waffen beteiligen sich mehrere Staaten, neben Russland auch Grossbritannien, China und die USA. Die Regierung in Damaskus hat der zuständigen Organisation für das Verbot von Chemiewaffen rund 1300 Tonnen Kampfstoffe gemeldet.

Angesichts der Drohung mit einem US-Militärschlag hatte Syrien der Zerstörung seiner C-Waffen-Bestände zugestimmt. Dieser Prozess soll bis 30. Juni abgeschlossen sein.

SDA/cpm

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