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Russland meldet schweren Fall von Cyberspionage

Der russische Inlandsgeheimdienst hat nach eigenen Angaben einen weitreichenden Hackerangriffen aufgedeckt. 20 Organisationen sollen betroffen sein.

Nach eigenen Angaben Cyberspionage aufgedeckt: Eine undatierte Aufnahme des FSB-Hauptquartiers in Moskau. (Archivbild)
Nach eigenen Angaben Cyberspionage aufgedeckt: Eine undatierte Aufnahme des FSB-Hauptquartiers in Moskau. (Archivbild)
EPA/Stringer, Keystone

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen grossangelegten Fall von Cyberspionage aufgedeckt. Der Hackerangriff habe sich gegen etwa 20 russische Regierungsbehörden, Wissenschaftseinrichtungen, Militäranlagen und Rüstungsfirmen gerichtet.

Dies teilte der FSB am Samstag in Moskau mit. Die Mitteilung kommt wenige Tage nach Bekanntwerden schwerer Cyberangriffe gegen die Demokratische Partei in den USA, bei denen die Spuren nach Expertenansicht auf den russischen Geheimdienst deuten.

Software mit bekannten Mustern

Die in die Computersysteme eingeschmuggelte Schadsoftware ähnele vom Stil derjenigen in anderen «aufsehenerregenden Fällen von Cyberspionage» gegen Russland und andere Länder, erklärte der FSB. Der Geheimdienst habe in Zusammenarbeit mit anderen Behörden alle Opfer der Attacke aufgespürt, die Gefahr eingegrenzt und die Folgen minimiert. Weitere Details wurden nicht genannt.

SDA/mch

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