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Franzosen lassen Strauss-Kahn fallen

Heute Abend gibt der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sein erstes Fernseh-Interview seit seiner spektakulären Festnahme. Für die Mehrheit der Franzosen ist klar, was er vor laufenden Kameras sagen soll.

Strahlemann: Dominique Strauss-Kahn nach seiner Ankunft in Paris. (4. September 2011)
Strahlemann: Dominique Strauss-Kahn nach seiner Ankunft in Paris. (4. September 2011)
Keystone
Von Polizisten eskortiert: Dominique Strauss-Kahn und seine Gattin verlassen den Flughafen Charles de Gaulle. (4. September 2011)
Von Polizisten eskortiert: Dominique Strauss-Kahn und seine Gattin verlassen den Flughafen Charles de Gaulle. (4. September 2011)
Reuters
Auf dem Weg zum Flughafen: Strauss-Kahn verlässt mit seiner Frau Anne Sinclair das Appartment in New York. (3. September 2011)
Auf dem Weg zum Flughafen: Strauss-Kahn verlässt mit seiner Frau Anne Sinclair das Appartment in New York. (3. September 2011)
Keystone
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Heute Abend spricht der ehemalige IWC-Chef Dominique Strauss-Kahn zum ersten Mal seit seiner Verhaftung wegen Vergewaltigungsverdachts im französischen Fernsehen. In einer heute im «Journal du Dimanche» veröffentlichten Umfrage sprachen sich 53 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass Strauss-Kahn seinen Rückzug aus der Politik verkünden soll.

Nur 22 Prozent der Befragten wünschten sich, dass der langjährige Politiker der Sozialisten seine Kandidatur für die französische Präsidentschaft bekannt gibt, 34 Prozent wollen, dass er seine Unterstützung für einen anderen sozialistischen Präsidentschaftskandidaten verkündet.

Ruf beschädigt

Strauss-Kahn war bis zu seiner Festnahme in New York der Hoffnungsträger der Sozialisten. Obwohl die US-Justiz Ende August ein Strafverfahren wegen versuchter Vergewaltigung einstellte, ist sein Ruf beschädigt.

Es ist nämlich erwiesen, dass der Franzose in einem New Yorker Luxushotel Sex mit dem Zimmermädchen hatte. Eine Gewaltanwendung wurde aber nicht nachgewiesen. Strauss-Kahn kehrte vor knapp zwei Wochen nach Frankreich zurück, wo er eine Erklärung ankündigte. Heute Abend will er sich um 20.00 Uhr in den Fernsehnachrichten im französischen Sender TF1 äussern.

AFP/wid

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