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Frankreichs Präsidentenmacher

François Bayrou hat bei den französischen Präsidentschaftswahlen keine Chance. Dennoch könnte der Zentrumspolitiker für den Wahlausgang eine entscheidende Rolle spielen – und mit einem hohen Amt belohnt werden.

François Bayrou ist Präsidentschaftskandidat und Chef der von ihm gegründeten Zentrumspartei «Mouvement démocrate». (13. März 2012)
François Bayrou ist Präsidentschaftskandidat und Chef der von ihm gegründeten Zentrumspartei «Mouvement démocrate». (13. März 2012)
Keystone
«Alle mit Bayrou»: Anhänger feiern den 60-jährigen Zentrumspolitiker bei einem Wahlkampf-Meeting in Paris. (25. März 2012)
«Alle mit Bayrou»: Anhänger feiern den 60-jährigen Zentrumspolitiker bei einem Wahlkampf-Meeting in Paris. (25. März 2012)
Keystone
Bayrou (unter Reihe in der Mitte) ist einer von zehn Politikern, die für das französische Staatspräsidentenamt kandidieren. In Umfragen kommt Bayrou auf zehn Prozent. (23. März 2012)
Bayrou (unter Reihe in der Mitte) ist einer von zehn Politikern, die für das französische Staatspräsidentenamt kandidieren. In Umfragen kommt Bayrou auf zehn Prozent. (23. März 2012)
Keystone
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Mit einem «Brief an das französische Volk», der sechs Millionen Haushalten zugestellt wird, versucht Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, im Wahlkampf zu punkten. Dies hat Sarkozy auch nötig, denn gemäss Meinungsumfragen wird er den entscheidenden Wahlgang am 6. Mai gegen den sozialistischen Herausforderer François Hollande verlieren. «Es wird sehr schwierig für Sarkozy. Aber noch ist nichts entschieden», sagte Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, kürzlich in einem Interview mit Redaktion Tamedia. Wichtig werde sein, wie sich der Kandidat der Mitte, François Bayrou, nach dem ersten Wahlgang äussern werde. «Sollte er seinen Wählern empfehlen, im zweiten Wahlgang Sarkozy zu wählen, könnte es noch eng werden.»

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