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Frankreich: Streikfront bröckelt

In Frankreichs Rentenstreit zeichnet sich eine allmähliche Entspannung an der Streikfront ab. Mehrere Gewerkschaften kündigten für Dienstag eine Wiederaufnahme der Arbeit an.

Entspannung beim Treibstoff: Ein Tanklastwagen verlässt eine Raffinerie in Donges.
Entspannung beim Treibstoff: Ein Tanklastwagen verlässt eine Raffinerie in Donges.
Keystone
Zieht die Fäden: Der 16-jährige Chef der linken Gewerkschaft der Gymnasiasten, Victor Colombani.
Zieht die Fäden: Der 16-jährige Chef der linken Gewerkschaft der Gymnasiasten, Victor Colombani.
AFP
Auslandsverbindungen betroffen: Auch die TGV-Angestellten streiken.
Auslandsverbindungen betroffen: Auch die TGV-Angestellten streiken.
Keystone
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Die Regierung schätzt, dass der streikbedingte Treibstoffmangel noch einen Fünftel der Tankstellen betrifft. Der Verband der Ölindustrie UFIP geht jedoch davon aus, dass die Probleme mit der Versorgung noch andauern werden. Auch die Beeinträchtigungen im Zugverkehr nahmen ab.

Die Studenten planen jedoch für Dienstagnachmittag erneut Demonstrationen. Im Fernsehen gaben sich zudem mehrere Gewerkschaftsvertreter weiter kämpferisch - sie wollen den Protest gegen die Rentenreform von Präsident Nicolas Sarkozy nun «mit anderen Mitteln» unvermindert fortführen.

Der endgültige Gesetzentwurf soll Mitte der Woche von beiden Parlamentskammern verabschiedet werden. Die volle Rente soll es in Frankreich künftig frühestens mit 62 Jahren statt wie bisher mit 60 Jahren geben. Wer nicht lange genug Beiträge gezahlt hat, wird erst mit 67 in den Ruhestand gehen können.

SDA/pbe

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