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Frankreich muss bis zu 12 Milliarden Euro sparen

Vor dem Gipfeltreffen mit Deutschland hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy mit seiner Regierung über eine Reihe von Sparvorschlägen beraten. Die Ziele sind ehrgeizig.

Intensive Gespräche: Nicolas Sarkozy (rechts) zusammen mit seinem Regierungschef François Fillon.
Intensive Gespräche: Nicolas Sarkozy (rechts) zusammen mit seinem Regierungschef François Fillon.
Keystone

Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag mit Regierungschef François Fillon die Sparvorschläge seiner Minister erörtert. Bei dem Mittagessen in der Bibliothek des Elysée-Palastes ging es nach Angaben des Präsidialamtes um Massnahmen, die Finanzminister François Baroin und Haushaltsministerin Valérie Pécresse ausgearbeitet hatten.

Die Zeitung «Le Parisien» berichtete unter Berufung auf Regierungskreise von einem Zehn-Seiten-Papier mit Vorschlägen, wie zwischen fünf und zwölf Milliarden Euro im Haushalt 2012 eingespart werden können. Das Nullwachstum, welches das französische Statistikamt Insee am Freitag verkündete, verlangt von der Regierung weitere Sparanstrengungen. Frankreich will das Haushaltsdefizit von derzeit anvisierten 5,7 Prozent im Jahr 2013 auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) drücken.

Der Sparkurs ist nötig, damit die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit des Landes auch weiterhin mit der Höchstnote AAA bewerten. Gerüchte über einen Verlust der besten Bewertung hatten vergangene Woche zu Turbulenzen an den Börsen geführt. Am Nachmittag wollte Sarkozy zusammen mit Merkel über ein besseres Management der Euro-Zone in Zeiten der Schuldenkrise sprechen.

AFP/jak

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