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Flughafen Hamburg testet Körperscanner

Deutschland startet den ersten Probelauf mit dem Scanner – obwohl es noch ungeklärte Fragen gibt.

Keine Körperdetails sollen zu erkennen sein: Scanner in Manchester im Januar.
Keine Körperdetails sollen zu erkennen sein: Scanner in Manchester im Januar.

Ende September startet am Flughafen Hamburg der erste Probelauf mit dem Körperscanner. Das sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) der «Bild am Sonntag». Dabei solle es «keine echten Körperbilder» geben, vielmehr würden Gegenstände «auf einer schematischen Personendarstellung wie Strichmännchen dargestellt».

Ausserdem würden die im Körperscanner erzeugten Daten sofort nach der Kontrolle gelöscht. Einen «Nacktscanner», bei dem Konturen und Körper-Details der Menschen zu erkennen sind, werde es in Deutschland nicht geben, versicherte der Minister.

Keine körperliche Leiden erkennbar Der deutsche Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, betont, dass die Persönlichkeitsrechte nicht verletzt werden sollen. Beim Einsatz des Scanners müssten das Recht auf Gesundheit und auf Schutz der Intimsphäre gewährleistet sein, sagte Schaar der «Süddeutschen Zeitung» (Montagsausgabe). Fachleute seiner Behörde würden das Gerät in Hamburg noch vor Beginn des Testes prüfen.

Schaar forderte, dass körperliche Behinderungen und Krankheiten von Flugpassagieren, zum Beispiel Inkontinenz-Leiden, den Geräten verborgen bleiben müssen. Auch dürften Passagiere, die sich bei dem Test in Hamburg gegen eine Scanner-Kontrolle entscheiden, nicht intensiver vom Personal überprüft werden als bislang üblich.

AFP/oku

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