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Flaschen, Steine und «Heil Hitler»-Rufe in der Sächsischen Schweiz

Heidenau nennt sich eine «freundliche Stadt». Flüchtlinge sind aber vielen Bürgern nicht willkommen. Nach Gewaltexzessen sehen Politiker eine Tabugrenze überschritten.

Bei den Ausschreitungen von Rechtsextremen in Heidenau wurden mehr als 30 Polizisten verletzt.
Bei den Ausschreitungen von Rechtsextremen in Heidenau wurden mehr als 30 Polizisten verletzt.
Keystone
Bewohner von Heidenau demonstrierten friedlich gegen die neue Unterkunft für Flüchtlinge.
Bewohner von Heidenau demonstrierten friedlich gegen die neue Unterkunft für Flüchtlinge.
Keystone
«Keinen Millimeter Raum für Rechtsextreme»: Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) bei seinem Besuch in Heidenau.
«Keinen Millimeter Raum für Rechtsextreme»: Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) bei seinem Besuch in Heidenau.
Keystone
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Freital, Meissen, Dresden und jetzt Heidenau: Die Gewaltspirale gegen Flüchtlingsunterkünfte im ostdeutschen Bundesland Sachsen dreht sich weiter. Am Wochenende randalierten Rechtsradikale vor einem ehemaligen Baumarkt, in dem bis zu 600 Asylsuchende einquartiert werden sollen. Über hundert Krawallanten bewarfen die überforderten Polizisten mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern. Dabei waren auch «Heil Hitler»-Rufe und ausländerfeindliche Parolen zu hören. Bei den Ausschreitungen sollen mehr als 30 Polizisten Verletzungen erlitten haben. Damit steht Heidenau für eine neue Stufe der Gewalteskalation des rechten Mobs.

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