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Europas neues Gesicht

Ein neues Duo tritt für die EU auf die internationale Bühne. Beide starten mit einem Handicap.

War vor ihrer Nominierung erst wenige Monate Aussenministerin Italiens: Federica Mogherini, die neue Aussenbeauftragte der EU. (30. August 2014)
War vor ihrer Nominierung erst wenige Monate Aussenministerin Italiens: Federica Mogherini, die neue Aussenbeauftragte der EU. (30. August 2014)
AFP

Die EU präsentiert sich auf der internationalen Bühne mit frischem Elan und neuem Gesicht: Die Staats- und Regierungschefs haben am Samstagabend am Gipfel in Brüssel den Polen Donald Tusk zum EU-Ratspräsidenten und die Italienerin Federica Mogherini zur neuen Aussenbeauftragten ernannt. Europas neues Gesicht ist jünger. Und erstmals übernimmt mit Tusk ein Osteuropäer einen der Spitzenjobs in Brüssel. Der scheidende Ratspräsident Herman Van Rompuy lobte seinen Nachfolger in den höchsten Tönen. Tusk habe Polen nach dem Beitritt in die EU ins Herzen von Europa geführt. Der 57-Jährige ist seit 2007 Regierungschef in Warschau und schaffte sogar das Kunststück einer Wiederwahl. Als einziges Land in der EU sei Polen selbst in der Finanzkrise nie in eine Rezession gerutscht, betonte Van Rompuy. Donald Tusk sei ein richtiger europäischer Staatsmann.

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