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Europa macht sich mickrig

Die Europäische Union zahlt für die Hilfe in der Flüchtlingskrise einen zu hohen Preis an Erdogans Türkei.

Mit Merkel auf Augenhöhe: Erdogan am 18. Oktober in Istanbul. Foto: Guido Bergmann (Getty Images)
Mit Merkel auf Augenhöhe: Erdogan am 18. Oktober in Istanbul. Foto: Guido Bergmann (Getty Images)

Niemand muss die Sorge haben, dass die Türkei bald Mitglied der EU wird. Daran hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Wahrheit gar kein Interesse. Zwar wurden die Türken in einem Anflug überschwänglicher Willkommenskultur beim jüngsten Sondergipfel der Europäischen für ihren Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise mit Geschenken überhäuft. Umgerechnet 3,2 Milliarden Franken soll das Land dafür bekommen, dass es seine Grenzen besser schützt und die Flüchtlingslager wenigstens mit dem Nötigsten ausstattet.

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