Zum Hauptinhalt springen

«EU will in Afrika gegenüber China die besseren Karten behalten»

Die EU unternimmt einen neuen Anlauf, um Afrika näher an sich zu binden. Korrespondent Stephan Israel über den EU-Afrika-Gipfel in Brüssel.

Treffen für bessere Beziehungen zwischen Afrika und Europäischer Union: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (Mitte) begrüsst Catherine Samba-Panza, Präsidentin der Zentralafrikanischen Republik, im Beisein von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon.
Treffen für bessere Beziehungen zwischen Afrika und Europäischer Union: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (Mitte) begrüsst Catherine Samba-Panza, Präsidentin der Zentralafrikanischen Republik, im Beisein von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Über 60 Staats- und Regierungschefs aus Europa und Afrika kommen zu einem Gipfel in Brüssel zusammen. Kann dieses Treffen, wie es im Vorfeld hiess, eine neue Ära in den Beziehungen zwischen der EU und Afrika einleiten? Das ist der vierte EU-Afrika-Gipfel, und jedes Mal wurde eine neue Ära der europäisch-afrikanischen Beziehungen angekündigt. Aus europäischer Sicht geht es vor allem darum, Afrika näher an die EU zu holen und im Wettbewerb mit China die besseren Karten zu behalten. China hat in den letzten Jahren stark aufgeholt und seine Handelsbeziehungen mit afrikanischen Ländern intensiviert, insbesondere beim wichtigen Rohstoffhandel. Afrika gilt als Kontinent und als Markt mit Zukunft, es hat eine junge Bevölkerung und ein starkes Bevölkerungswachstum. Die EU will auch die Integrationsbemühungen auf dem afrikanischen Kontinent unterstützen, damit die Afrikanische Union die Probleme in Afrika stärker alleine lösen kann.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.