Zum Hauptinhalt springen

EU steckt Milliarden in «Connecting Europe»

Mit 50 Milliarden Euro plant die EU-Kommission die Lücken in den Verkehrs- und Energietrassen sowie den digitalen Netzen schliessen. Laut José Manuel Barroso steigert dies die Wettbewerbsfähigkeit der EU.

Sieht die Investition als Anschub für Wachstum und Beschäftigung: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
Sieht die Investition als Anschub für Wachstum und Beschäftigung: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
Reuters

Die EU-Kommission will 50 Milliarden Euro in die Verkehrs-, die Energie- und die digitalen Netze der Europäischen Union stecken. Für EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist damit auch ein Anschub für Wachstum und Beschäftigung verbunden.

Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sei wichtig, sagte Barroso heute vor den Medien in Brüssel. Mit dem Projekt «Connecting Europe» sollen Projekte finanziert werden, um die Lücken in den europäischen Verkehrs- und Energietrassen sowie den digitalen Netzen zu schliessen.

Verringerung der Abhängigkeit

Im Vordergrund steht dabei die Förderung saubererer Verkehrsträger, Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen und erneuerbarer Energien. Die Investitionen in die Energienetze sollen laut Kommission zur weiteren Integration des Energiebinnenmarkts, zur Verringerung der Abhängigkeit der EU von Energieeinfuhren und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit beitragen.

Zu diesem Verbindungsprojekt gehört eine «Projektanleiheninitiative». Hierbei handelt es sich um eines von mehreren Risikoteilungsinstrumenten, wie die Kommission in einem Communiqué schreibt. Darauf soll zurückgegriffen werden können, um für Projekte Privatkapital zu mobilisieren. Geplant ist die Pilotphase für nächstes Jahr.

Enge Zusammenarbeit

Laut Barroso tragen die Vorschläge dazu bei, «dass die für unsere Bürger und Unternehmen so wichtigen Strassen, Schienenstrecken, Energienetze, Pipelines und Breitbandnetze errichtet werden können». Lücken in den Infrastrukturnetzen würden so geschlossen.

Die EU-Kommission will eng mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) zusammenarbeiten, um Kapitalmarktinvestoren mit Interesse an langfristigen Investitionen mit stabilem Ertrag ins Boot zu holen.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch