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«Es war klar, dass sie töten wollten»

In der Banlieue von Grenoble sind am Wochenende schwere Unruhen ausgebrochen. Erinnerungen an 2005 werden wach. Dabei wollte Frankreichs rechte Regierung in den Vorstädten für Ordnung sorgen.

Es wird scharf geschossen: Ein Polizist im Grenobler Vorort La Villeneuve in der Nacht auf Sonntag.
Es wird scharf geschossen: Ein Polizist im Grenobler Vorort La Villeneuve in der Nacht auf Sonntag.

Und wieder brennt es in einer Banlieue. In La Villeneuve, einer sogenannt «schwierigen» Vorstadt von Grenoble im Südosten Frankreichs, haben sich über das Wochenende junge Männer mit einem Grossaufgebot der Polizei wahre Strassenschlachten geliefert. Die Nächte waren erleuchtet von brennenden Autos und Reifen. Gegen 40 Demonstranten schossen scharf auf die Beamten, wie die Polizei berichtete: «Sie setzten Pistolen und Gewehre ein. Es war ganz klar, dass sie töten wollten», sagte Brigitte Jullien, Direktorin der öffentlichen Sicherheit im Département Isère, dessen Hauptort Grenoble ist. Es gab Verletzte, doch es hätte auch Tote geben können.

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