Zum Hauptinhalt springen

«Es ist nicht nachhaltig, wenn mit Betrügen fortgefahren wird»

Das Ergebnis des EU-Gipfels sei ein «grosser Fortschritt», sagt der estnische Präsident Toomas Ilves. Estland sieht er als EU-Musterknaben.

Herr Präsident, in der Nacht auf Freitag haben sich die EU-Länder auf eine Verschärfung der Haushaltskontrollen geeinigt. Estland ist dabei, aber vier EU-Mitglieder haben sich verweigert. Sind Sie trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis?

Ja. Dieser Kompromiss zwischen 17 Euroländern und 6 weiteren EU-Staaten ist ein grosser Fortschritt. Jede Vereinbarung, die Regeln aufstellt, die von allen eingehalten werden sollten, ist positiv. Es ist Zeit, kollektive Verantwortung für die Fehler zu übernehmen, die von einigen EU-Mitgliedern gemacht wurden. Das ist der einzige Weg, um aus der gegenwärtigen Schulden- und Finanzkrise herauszukommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.