Zum Hauptinhalt springen

«Es braucht einen Schuldenschnitt für Griechenland»

Der belgische Ökonom Paul De Grauwe hält nichts vom Euro-Rettungsschirm. Nur die Europäische Zentralbank sei in der Lage, die Eurokrise zu meistern.

Was erwarten Sie vom Euro-Krisengipfel am Wochenende? Den Befreiungsschlag oder doch nur einen weiteren Krisengipfel mit enttäuschten Erwartungen? Wenn ich sehe, welche Lösungen derzeit diskutiert werden, habe ich meine Zweifel. Ich befürchte, dass auch diesmal das Ergebnis ungenügend sein wird und man sich auf den nächsten Krisengipfel vorbereiten muss.

Immerhin sollen die Mittel des Rettungsfonds nun effizienter genutzt, das heisst mit einem Hebel vervielfacht werden. Man will die Krise mit einem Werbetrick bewältigen. In diese Kategorie fällt der Rettungsfonds, der Käufern von Staatsanleihen wie eine Versicherung 20 Prozent des Risikos abdecken will. Das wird nicht funktionieren, das ist nur ein Mittel, um den Mangel an Übereinstimmung zu verstecken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.