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Enormer Reformdruck

Flügelkämpfe zwischen Reformern und Bewahrern stellen den Reformwillen des Papstes infrage. Die Familiensynode ist eine Nagelprobe.

280 Bischöfe aus aller Welt beraten drei Wochen lang über die Familienpolitik. Im Bild eine vorbereitende Synode 2014. Foto: Alessandra Tarantino (AP, Keystone)
280 Bischöfe aus aller Welt beraten drei Wochen lang über die Familienpolitik. Im Bild eine vorbereitende Synode 2014. Foto: Alessandra Tarantino (AP, Keystone)

Zehn Tage lang liess sich der volksnahe Franziskus von einer Welle der Sympathie durch Kuba und die USA tragen. Nach der aussenpolitischen Kür erwartet den Papst nun die innerkirchliche Pflicht: Vom 4. bis 25. Oktober tagt in Rom die Familiensynode. Sie gilt allgemein als Lackmustest für sein Pontifikat, für seinen Reformwillen. Soll sie doch zeitgemässe Antworten auf die innersten Bedürfnisse der Menschen geben. Dazu müsste sie freilich das katholische Ehe- und Familienmodell, das himmelhoch über der heutigen Lebenswirklichkeit und ihrer Vielfalt der Beziehungsformen schwebt, gründlich reformieren.

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