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Ein viertägiges Heimspiel für Franziskus

Der Papst reist heute auf die Philippinen, das katholischste Land in Asien. Die Bischöfe erwarten von ihm, dass er Scheidung und Abtreibung verurteilt.

Schwerpunkt Asien: Obwohl nur eine Minderheit der asiatischen Bevölkerung katholisch ist, besucht Papst Franziskus den Kontinent bereits zum zweiten Mal.
Schwerpunkt Asien: Obwohl nur eine Minderheit der asiatischen Bevölkerung katholisch ist, besucht Papst Franziskus den Kontinent bereits zum zweiten Mal.

Heute Donnerstag fliegt Franziskus von ­Colombo nach Manila, das gerade von einem Erdbeben erschüttert wurde. Seit Wochen ist der Besuch des Papstes auf den Philippinen das zentrale Thema. Es dürfte seine bisher triumphalste Reise werden, ein viertägiges Heimspiel. Im Land mit katholischer Bevölkerungsmehrheit kann er auf die starke Volksfrömmigkeit der verelendeten Massen zählen. Abtreibungsgegner, Homosexuelle, Protestanten, Muslime, Arme und Regierungsanhänger knüpfen gleicherweise grosse Hoffnungen an den Besuch des Pontifex. An den Gottesdiensten in der Hauptstadt Manila und in Tacloban, wo Franziskus Opfer der Taifunkatastrophe vom November 2013 treffen wird, werden Tausende von Priestern und Millionen von Gläubigen teilnehmen.

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