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Ein verlorenes Jahr für Frankreich

Nach dem ersten Amtsjahr ist François Hollande bereits der unbeliebteste Präsident Frankreichs. Die Arbeitslosigkeit erreicht ein Rekordhoch, das Land verharrt in Depression, und der einstige Hoffnungsträger ist in Not.

Rezession, Rekordarbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung und Affären um versteckte Steuergelder von engen Vertrauten: François Hollande, sozialistischer Präsident Frankreichs.
Rezession, Rekordarbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung und Affären um versteckte Steuergelder von engen Vertrauten: François Hollande, sozialistischer Präsident Frankreichs.
Reuters

Frankreichs Präsident François Hollande hat 2013 zum Jahr der «grossen Schlacht für Arbeit» erklärt. Bis Ende Jahr soll auf dem Arbeitsmarkt die Trendwende geschafft werden. Es mehren sich allerdings die Zeichen, dass dieses Ziel nicht erreicht wird. Inzwischen ist die Arbeitslosenzahl in Frankreich auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Ende März waren in der zweitgrössten Eurovolkswirtschaft über 3,2 Millionen Menschen ohne Job. Der von Hollande versprochene Aufschwung wird noch längere Zeit auf sich warten lassen. Die Regierung in Paris rechnet nach einem Nullwachstum 2012 für dieses Jahr mit einer Zunahme des Bruttoinlandprodukts um nur 0,1 Prozent. Frankreichs Wirtschaft ist am Boden.

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