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Ein Türke leitet die Mission in der Ukraine

Der Diplomat Ertogrül Apakan wird Leiter der Beobachtermission der OSZE. Sein Stellvertreter ist Schweizer.

Bis zu 500 Beobachter sollen in die Ukraine entsandt werden: Militärbeobachter der OSZE werden am Betreten der Krim gehindert. (7. März 2014)
Bis zu 500 Beobachter sollen in die Ukraine entsandt werden: Militärbeobachter der OSZE werden am Betreten der Krim gehindert. (7. März 2014)
AFP

Bundespräsident Didier Burkhalter gab am Mittwoch als OSZE-Vorsitzender die Ernennung Apakans und der beiden Stellvertreter, den Briten Mark Etherington und den Schweizer Alexander Hug, bekannt. Apakan war zuletzt Botschafter der Türkei bei den Vereinten Nationen, wie die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mitteilte.

Etherington war bereits als Verbindungsoffizier für die OSZE im Einsatz, zudem arbeitete er für das britische Aussenministerium. Der Schweizer Alexander Hug ist Sektionschef beim Hochkommissar für Nationale Minderheiten bei der OSZE und war unter anderem für die EU-Rechtsstaatenmission (EULEX) im Kosovo im Einsatz.

600 Bewerber für den Einsatz

Die drei Diplomaten würden viel Erfahrung und regionale Kenntnisse in die Arbeit der Beobachtermission in der Ukraine einbringen können, wird Bundespräsident Burkhalter in der Mitteilung zitiert.

Burkhalter zeigte sich mit der Arbeit der entsandten OSZE-Beobachter in der Ukraine zufrieden. Nach Angaben der OSZE zählt die Mission zurzeit 63 Mitglieder. Diese Zahl soll in einer ersten Phase bis auf 100 steigen, später könnten es bis zu 500 Beobachter werden. In der Beobachter-Mission sind 30 Staaten vertreten. Rund 600 Bewerbungen für einen Einsatz als OSZE-Beobachter seien eingegangen, teilte die OSZE weiter mit.

SDA/ldc

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