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Ein Teil der deutschen Identität

Die Welt hat der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren gedacht. Deutschlands Bundespräsident Gauck betonte in Berlin, das Gedenken dürfe nicht zu einem Ritual verkommen.

Der Holocaust-Überlebende Mordechai Ronen, der aus Kanada angereist war, weint bei der Rückkehr an den Ort des unbeschreiblichen Nazi-Horrors in Auschwitz.
Der Holocaust-Überlebende Mordechai Ronen, der aus Kanada angereist war, weint bei der Rückkehr an den Ort des unbeschreiblichen Nazi-Horrors in Auschwitz.
Reuters
Miroslaw Celka (rechts) gehörte zu den rund 7000 Menschen, die in Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden.
Miroslaw Celka (rechts) gehörte zu den rund 7000 Menschen, die in Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden.
AFP
«Juden werden in Europa erneut zur Zielscheibe gemacht, weil sie Juden sind», warnte Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
«Juden werden in Europa erneut zur Zielscheibe gemacht, weil sie Juden sind», warnte Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
Reuters
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2000 Gäste sind gekommen, 300 Überlebende, 40 internationale Delegationen, darunter die Präsidenten Deutschlands und Frankreichs, für die Schweiz Simonetta Sommaruga. Mit einer eindrücklichen Veranstaltung ist gestern im polnischen Oswiecim des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht worden. Über eine Million Menschen haben die Nationalsozialisten hier ermordet. Die meisten Opfer waren Juden, aber auch Polen, sowjetische Kriegsgefangene, Homosexuelle und politische Gegner des Dritten Reiches kamen grausam ums Leben. Als Voraustrupps der Roten Armee am 27. Januar 1945 auf das riesige Areal vordrangen, fanden sie nur noch wenige Tausend Häftlinge lebend vor.

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