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«Ein Mann mit eiserner Faust und samtenen Handschuhen»

Der neue Präsident Italiens hatte seinen sterbenden Bruder nach einem Anschlag der Mafia in den Armen gehalten. Seither ist Sergio Mattarella in der Politik aktiv. Er warnte schon früh vor Berlusconi.

Ehrengarde für den Sizilianer: Sergio Mattarella (Mitte) auf dem Weg zu seiner Vereidigung. (3. Februar 2015)
Ehrengarde für den Sizilianer: Sergio Mattarella (Mitte) auf dem Weg zu seiner Vereidigung. (3. Februar 2015)
Vincenzo Pinto, AFP
Ausfahrt im Präsidialauto Lancia Flaminia 335: Präsident Mattarella (hinten links) und Premierminister Matteo Renzi (hinten rechts). (3. Februar 2015)
Ausfahrt im Präsidialauto Lancia Flaminia 335: Präsident Mattarella (hinten links) und Premierminister Matteo Renzi (hinten rechts). (3. Februar 2015)
Gabriel Bouys, AFP
Pierluigi Bersani (63), Philosophie-Abschluss, Sozialist, Ex-Minister in mehreren Regierungen, Ex-Chef des Partito Democratico, 2013 erfolgreicher Spitzenkandidat bei den Parlamentswahlen, ohne Ministerpräsident zu werden.
Pierluigi Bersani (63), Philosophie-Abschluss, Sozialist, Ex-Minister in mehreren Regierungen, Ex-Chef des Partito Democratico, 2013 erfolgreicher Spitzenkandidat bei den Parlamentswahlen, ohne Ministerpräsident zu werden.
Keystone
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Sergio Mattarella ist in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von Ministerpräsident Matteo Renzi, der ihn als neuen Staatspräsidenten Italiens im Parlament durchgesetzt hat. Der 73-jährige Verfassungsrichter und frühere Spitzenpolitiker meidet Fernsehkameras und Journalisten. Er spricht ruhig und distanziert, wirkt überlegt und reserviert. Der scheue Richter gilt aber als Mann mit Rückgrat und der Prinzipientreue.

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