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Ein anderes Land

Die schottischen Unionisten zahlen einen hohen Preis für ihren Sieg.

Grund zur Freude: Für den Leiter der Kampagne «Better Together» Alistair Darling.
Grund zur Freude: Für den Leiter der Kampagne «Better Together» Alistair Darling.
EPA/Lynne Cameron, Keystone

Eine Weile sah es so aus, als könnte der britische Staat zerfallen. Das hatten sich die schottischen Nationalisten zum Ziel gesetzt. Das Referendum, das sie initiierten, sollte zur Trennung Schottlands von England führen. Für diesen Plan stimmten am Donnerstag 45 Prozent der Schottinnen und Schotten, bei einer Rekord-Wahlbeteiligung von 85 Prozent. Hätten ein paar Prozent mehr Ja gesagt, wäre Grossbritannien fast beiläufig Geschichte geworden und zu einem viel kleineren Britannien geschrumpft. Stattdessen kann der 1707 geschlossene Bund zwischen England und Schottland nun noch ein paar Jährchen weiterbestehen. Den Verfechtern der Union gelang es, die Rebellion niederzuschlagen.

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