Drohne stört Macrons Ferienfrieden

Der französische Präsident und seine Frau verbringen ihre Ferien an der Mittelmeerküste. Das ruft auch Neugierige auf den Plan.

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Eine Drohne hat die Ferien von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gestört: Nach Angaben des Elysée-Palasts vom Montagabend wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem das ferngesteuerte Objekt die Sommerresidenz des Staatschefs überflogen hatte.

Macron und seine Frau Brigitte halten sich seit Freitag in Fort de Brégançon an der Mittelmeerküste auf. Dort verbringen französische Präsidenten seit mehr als 50 Jahren die Ferien.

Wem die Drohne gehört und ob sie abgeschossen wurde, teilte Macrons Büro nicht mit. Die Präfektur von Toulon teilte mit, dass die Drohne ins Wasser gefallen sei. Für das Gebiet um das Fort gilt bis zur Höhe von rund 1000 Metern ein Überflugverbot.

Auf Fort de Brégançon hatte der Präsident am Freitag mit der britischen Premierministerin Theresa May über den Brexit beraten. Seitdem ist er nicht mehr öffentlich aufgetreten. Das solle auch die kommenden zwei Wochen so bleiben, betonte der Elysée-Palast: «Das gesamte Urlaubsprogramm des Präsidenten ist privat und nicht offiziell», hiess es. (nag/sda)

Erstellt: 07.08.2018, 14:24 Uhr

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