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Die Tristesse des Wahlkampfs

François Hollande will französischer Präsident werden. Dass er vor allem deshalb wählbar ist, weil er nicht Nicolas Sarkozy heisst, zeigt ein Besuch einer Wahlkampfveranstaltung im jurassischen Besançon.

Willkommen in Besançon: François Hollande tritt im Jura auf.
Willkommen in Besançon: François Hollande tritt im Jura auf.
Simon Häring, Stephan Pruss
Stehen Schlange: Potenzielle Wähler warten auf den Sozialisten, ...
Stehen Schlange: Potenzielle Wähler warten auf den Sozialisten, ...
Simon Häring, Stephan Pruss
«Allons enfants de la Patrie...»: Die Nationalhymne ist nicht sein Ding.
«Allons enfants de la Patrie...»: Die Nationalhymne ist nicht sein Ding.
Simon Häring, Stephan Pruss
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Der pensionierte Lehrer zieht den Ärmel seiner Jacke zurück, blickt auf seine Schweizer Armbanduhr, fuchtelt mit dem Regenschirm in der Luft herum und ruft den Ordnungskräften zu: «40 Minuten Verspätung. Wenn ihr uns jetzt nicht reinlasst, wählen wir Mélenchon.» Das will hier niemand hören. Denn gekommen sind die Menschen nicht für Jean-Luc Mélenchon, den Präsidentschaftskandidaten der Linksfront, sondern für François Hollande.

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