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Die traurige Wahl in einem Land am finanziellen Abgrund

Die Portugiesen wählen am Sonntag ihren Präsidenten. Doch es beschäftigt sie vor allem eines: die Krise, aus der ihr Land nicht herausfinden will.

Er soll es wieder richten: Präsidentschaftskandidat Aníbal Cavaco Silva bei einer Wahlkampfveranstaltung in Vila Real.
Er soll es wieder richten: Präsidentschaftskandidat Aníbal Cavaco Silva bei einer Wahlkampfveranstaltung in Vila Real.
Keystone

Am Schlimmsten ist Portugal gerade noch einmal vorbeigeschrammt. Vor einer Woche schaute der Rest Europas gebannt auf das 10-Millionen-Einwohner-Land im Westen des Kontinents und wartete auf den Crash. Aber der Crash blieb aus. Portugal schaffte es aus eigener Kraft, sich 1,25 Milliarden Euro an den Finanzmärkten zu besorgen – zu hohen Zinsen zwar, doch nicht ganz so hohen, wie viele befürchtet hatten. Am Mittwoch brachte das Land bei internationalen Anlegern erneut Staatsanleihen in Höhe von diesmal 750 Millionen Euro unter. Alle Welt atmete auf. Portugal muss sich vorerst nicht unter den EU-Rettungsschirm flüchten.

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