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Die Tränen der «Ex-Verlobten Italiens»

Neben Matteo Renzi ist sie die grosse Verliererin: Maria Elena Boschi, die Schöpferin der Verfassungsreform, gehandelt als erster weiblicher Premier. Jetzt reagierte sie auf Facebook.

Spektakulär verloren: Matteo Renzi in einem TV-Interview – und ein Grossformatbild von Maria Elena Boschi (3. April 2016). Foto: Reuters
Spektakulär verloren: Matteo Renzi in einem TV-Interview – und ein Grossformatbild von Maria Elena Boschi (3. April 2016). Foto: Reuters

Das Referendum war ein klares Verdikt gegen Premier Matteo Renzi. Und es war auch eine Abfuhr für Maria Elena Boschi, Ministerin für Verfassungsreformen und einst die Wunderfrau der Regierung Renzi. Noch vor einem Jahr war die 35-jährige Juristin aus der Toskana in manchen Medien als «Fidanzata d’Italia» gefeiert worden, als «Verlobte Italiens», sozusagen als Wunschschwiegertochter des Landes. Sie war die populärste Ministerin Italiens. Boschi hatte im Parlament dank Geschick und Hartnäckigkeit eine schwierige Verfassungsreform durchgebracht und sich grossen Respekt verschafft.

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