Die Schweiz war sein kleinstes Problem

Jean-Claude Juncker kam als «Freund der Schweiz» ins Amt. Seither hat sich das Verhältnis stark abgekühlt. Geschichte einer Entfremdung.

Sieben Treffen, Dutzende Telefongespräche: Jean-Claude Juncker habe genug von seiner knappen Zeit für die Schweiz geopfert, heisst es in Brüssel. Foto: Getty Images

Sieben Treffen, Dutzende Telefongespräche: Jean-Claude Juncker habe genug von seiner knappen Zeit für die Schweiz geopfert, heisst es in Brüssel. Foto: Getty Images

Stephan Israel@StephanIsrael

Viele Fragen würde man Jean-Claude Juncker stellen, wenn seine Berater ihn nicht so stark abschotteten. Etwa: «Herr Juncker, wann bewegen Sie sich auf die Schweiz zu? Eine Einigung über das Rahmenabkommen würde Ihrer mageren Erfolgsbilanz als Kommissionspräsident guttun!» – «Der Ball liegt im Feld der Schweiz», würde der 63-Jährige wohl antworten, könnte man ihn zufällig in den Gängen das EU-Hauptquartiers ansprechen oder in einer der Raucherkabinen, in denen er häufig Zuflucht sucht.

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