Zum Hauptinhalt springen

Die reichen Onkel sitzen in Asien

Der Besuch von Angela Merkel in Athen wird mit Spannung erwartet. Dass es überhaupt dazu kommt, ist mit ihrer Peking-Reise zu erklären. Dort hat sie ihre Meinung über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone geändert.

Meinungswandel in China: Premier Wen Jiabao und Angela Merkel während einer Zugfahrt. (31. August 2012)
Meinungswandel in China: Premier Wen Jiabao und Angela Merkel während einer Zugfahrt. (31. August 2012)
Keystone

Weshalb reist Angela Merkel ausgerechnet jetzt nach Athen? Fast drei Jahre lang hat sie sich vor dem schwierigen Besuch gedrückt. Die Stippvisite komme zu spät, sagen Kritiker des deutschen Spardiktats wie Guy Verhofstadt, liberaler Fraktionschef im Europaparlament. Andere wie EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) geben Ratschläge mit auf die Reise: Merkel dürfe nicht wie der «reiche Onkel» auftreten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.