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Die rechtsextremen Strippenzieher

«Besorgte Bürger» rotten sich in ganz Deutschland zusammen, um gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu demonstrieren. Spontan sind diese Proteste nicht.

Nicht nur auf der Strasse, sondern auch im Internet aktiv: Die rechtsextreme Partei NPD.
Nicht nur auf der Strasse, sondern auch im Internet aktiv: Die rechtsextreme Partei NPD.
Keystone

«Heidenau hört zu» nannte sich die Gruppierung auf Facebook. Sie gab vor, sich aus besorgten Bürgerinnen und Bürgern zusammenzusetzen, die sich gegen eine neue Flüchtlingsunterkunft in der Stadt in der Nähe von Dresden wehren. Heidenau ist jener Ort, wo am Mittwoch Kanzlerin Angela Merkel Gewalt gegen Flüchtlinge als beschämend verurteilt hat, wo in den Tagen davor Hunderte Demonstranten protestiert hatten und Dutzende Polizisten bei Ausschreitungen vom braunen Mob verletzt wurden. Nach den Vorfällen verschwand die Seite der Gruppierung von Facebook.

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