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Die kreative Kraft des Guten und die zerstörerischen Mächte der Armut

Der demografische und wirtschaftliche Druck auf Nordeuropa – und mithin auch auf die Schweiz – dürfte 2013 noch weiter steigen.

Eurokrise: Junge Frau bettelt vor einer Bäckerei in Thessaloniki, Griechenland.
Eurokrise: Junge Frau bettelt vor einer Bäckerei in Thessaloniki, Griechenland.
Nikolas Giakoumidis (AP)

Das Ende eines Jahres ist eine künstliche Zäsur. Das Leben bleibt am 31. Dezember um Mitternacht nicht stehen. Die Welt dreht sich unerbittlich weiter, und was schon 2012 schiefgelaufen ist, wird wahrscheinlich auch 2013 schieflaufen.

Die Eurokrise war 2012 so virulent wie nie; Griechenland wurde in letzter Minute vor dem Staatsbankrott gerettet, und in Italien brauchte es einen unbestechlichen Regierungschef wie Mario Monti statt seines milliardenschweren, zwielichten Vorgängers Silvio Berlusconi, um den Schiffbruch zu vermeiden. Grauer Technokrat statt flamboyanter Autokrat – das klang nach einem radikalen Bruch.

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