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Die Häuser, die vom Himmel fallen

Ein Schweizer Architekt hat ein Haus entworfen, das über Katastrophengebieten abgeworfen werden kann. Nun gelangt er mit der Idee an UNO-Präsident Deiss.

Die Flutopfer in Pakistan könnten von seiner Erfindung profitieren, ist Hansruedi Bolliger überzeugt. Der pensionierte Schweizer Architekt hat eine Notunterkunft entworfen, die per Fallschirm in sonst unzugängliche Gebiete gebracht werden könnte. Weite Teile Pakistans stehen noch unter Wasser, Strassen und Brücken sind weggespült. Gemäss Schätzungen der UNO verloren 5 Millionen Menschen ihre Häuser.

Bolliger nennt seine Erfindung «Lebensretterhaus». Das Prinzip ist einfach: Das ganze Haus hat Platz in einem 3 Meter langen und 1,2 Meter breiten Rohr. Eine Küche mit Holzherd und eine mit Sonnenenergie betriebene Platte sind darin verstaut, zudem eine Toilette und ein Wassertank. Der Fallschirm wird nach der Landung in ein Zelt-, später in ein Hausdach und einen Regenwassersammler umfunktioniert.

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