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«Die Gewalt kann jederzeit gestoppt werden»

Ein OSZE-Beobachter im Gespräch mit einem Bewohner von Petriwske in der Region Donezk, Ukraine. Foto: OSZE

In der Ukraine eskalieren die Kämpfe. Ihre Beobachter haben 2017 über 400'000 Verletzungen des Waffenstillstands registriert. Ist das nicht irgendwie absurd?

Anfang Jahr galt eine eigens ausgehandelte Waffenruhe, die halbwegs hielt. Warum ist die Gewalt jetzt zurück?

Es ist also möglich, die Kämpfe zu stoppen?

Was müsste geschehen, damit eine Waffenruhe hält?

Das sind keine neuen Forderungen.

«Die Menschen sagen uns immer wieder, dass sie nicht verstehen, warum ihre Dörfer und Städte beschossen werden.»

Sie haben in den letzten Tagen davor gewarnt, dass die Parteien neuen Krieg statt Frieden suchen. Was bringt Sie zu dieser Einschätzung?

Wenn der Krieg andauert, wird ein Friede da nicht immer schwieriger?

Wie durchlässig ist diese Linie?

Es wird ihnen aber schwer gemacht. Warum gibt es diese endlos langen Schlangen an den Kontrollposten?

Viele Menschen in der Ostukraine fühlen sich vom ukrainischen Staat verstossen, misstrauen Kiew. Hat die Spaltung nicht längst begonnen?

Wie geht es den Menschen im Kriegsgebiet?

Die Rebellen haben den Zugang für internationale Hilfsorganisationen letztes Jahr stark beschränkt. Reicht die Hilfe?

Wie viele Menschen leben an der Kontaktlinie?

Den Rebellen wird vorgeworfen, schwere Waffen in Wohnsiedlungen in Stellung zu bringen.

Es ist immer mal wieder die Rede davon, Kiew habe dieses und jenes Dorf «befreit». Bewegt sich denn die Demarkationslinie?

«Die Ukrainer sagen: erst Sicherheit, dann politische Fragen.»

Sie und Ihre 700 Beobachter machen täglich einen detaillierten Bericht, man weiss ganz genau, was da abgeht. Und doch passiert nichts. Laufen Ihre Berichte ins Leere?

Es wird über eine bewaffnete UNO-Truppe debattiert. Was können bewaffnete UNO-Soldaten besser als unbewaffnete OSZE-Leute?

Der Krieg geht trotz dem Minsker Friedensabkommen ins vierte Jahr. Wie soll das weitergehen?

Seit Ende März 2014 machen Sie diesen Job nun. Sind Sie manchmal nicht unheimlich frustriert?

Wie geht es Ihren Beobachtern?