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Die Geschichten der Bauern fehlen

Die Kulissen der Weltausstellung machen mehr Eindruck als das eigentliche Thema.

Zeichnung: Felix Schaad
Zeichnung: Felix Schaad
Keystone

Ein herrschaftliches Ackerfeld wäre schön gewesen. Ein Weizenfeld. Ein Reisfeld. Ein Kräutergarten. Mittendrin. Mit den eigentlichen Protagonisten der globalen Nahrungsproduktion, Kleinbauern aus Peru, aus Kenia, Mexiko, vielleicht sogar aus der Schweiz. Gearbeitet hätten sie hier ein halbes Jahr lang, auf der Scholle der Weltausstellung. Sie hätten von ihrem Leben erzählt, von den täglichen Bürden, den Sorgen um das Einkommen, der Furcht vor den Dürren. Etwa 500 Millionen kleinbäuerliche Betriebe sind es auf der Welt. Sie produzieren 70 Prozent sämtlicher Nahrungsmittel. «Den Planeten ernähren, Energie für das Leben» – so heisst das Thema der Expo. Die Bauern hätten Auskunft darüber gegeben, doch sie fehlen.

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