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«Die fairsten Wahlen der Ukraine, wenn die Gewalt nicht wäre»

Der hoch favorisierte Präsidentschaftskandidat Petro Poroschenko sei keine Lichtgestalt, sagt unser Korrespondent David Nauer. Trotzdem hält er einzig ihn für fähig, die Ukraine aus der Krise zu führen.

Will als Erstes in den Osten des Landes reisen: Petro Poroschenko, der wahrscheinlich neue Präsident der Ukraine, nach der Veröffentlichung der Exit Polls. (25. Mai 2014)
Will als Erstes in den Osten des Landes reisen: Petro Poroschenko, der wahrscheinlich neue Präsident der Ukraine, nach der Veröffentlichung der Exit Polls. (25. Mai 2014)
Reuters
Ist laut den Nachwahlbefragungen weit abgeschlagen: Ex-Premierministerin Timoschenko spricht zu ihren Anhängern. (25. Mai 2014)
Ist laut den Nachwahlbefragungen weit abgeschlagen: Ex-Premierministerin Timoschenko spricht zu ihren Anhängern. (25. Mai 2014)
Reuters
Will Bürgermeister von Kiew werden: Der frühere Boxweltmeister Witali Klitschko (links) gibt zusammen mit seiner Frau Natalia und seinem Bruder Wladimir seine Stimme ab (25. Mai 2014).
Will Bürgermeister von Kiew werden: Der frühere Boxweltmeister Witali Klitschko (links) gibt zusammen mit seiner Frau Natalia und seinem Bruder Wladimir seine Stimme ab (25. Mai 2014).
Yuriy Maksimov, Keystone
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Diese Präsidentschaftswahl wird als die wichtigste Wahl seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 bezeichnet. Teilen Sie diese Meinung?

Ja, es ist eine sehr wichtige Wahl. Dieses Land braucht einen Präsidenten, der die volle Legitimation des Volkes hat. Seit Februar, als im Zuge der Maidan-Revolution Übergangspräsident Alexander Turtschinow an die Macht kam, war dies nicht mehr der Fall. Diese Wahl wird der Ukraine wieder einen Präsidenten verschaffen, der innen- wie aussenpolitisch robust auftreten kann. Er wird auch den bewaffneten Aufständischen im Osten mit einer klaren Haltung begegnen können.

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