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«Die Augen der Welt sind auf Europa gerichtet»

Bei seinem Besuch in Berlin hat US-Finanzminister Timothy Geithner die jüngsten Anstrengungen der Euroländer zur Bekämpfung der Krise gelobt. Gleichzeitig macht er auf die Probleme in den USA aufmerksam.

Auf Mission im Euro-Land: US-Finanzminister Timothy Geithner und sein französischer Amstkollege François Baron bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Paris. (7. Dezember 2011)
Auf Mission im Euro-Land: US-Finanzminister Timothy Geithner und sein französischer Amstkollege François Baron bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Paris. (7. Dezember 2011)
Keystone
US-Finanzminister Timothy Geithner bei seinem Besuch in Berlin. (6. Dezember 2011)
US-Finanzminister Timothy Geithner bei seinem Besuch in Berlin. (6. Dezember 2011)
Keystone
Ein gefragter Gast: Geithner verlässt sein Hotel in Frankfurt. (6. Dezember 2011)
Ein gefragter Gast: Geithner verlässt sein Hotel in Frankfurt. (6. Dezember 2011)
Keystone
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US-Finanzminister Timothy Geithner hat die jüngsten Anstrengungen der Euroländer im Bemühen um eine Beilegung der Schuldenkrise gelobt. Er sei «sehr ermutigt» angesichts der Entwicklungen in Europa in den vergangenen zwei Wochen, sagte Geithner heute in Berlin nach Gesprächen mit seinem deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble (CDU).

Er nahm damit Bezug auf das von der italienischen Regierung jüngst vorgestellte Reformpaket sowie auf Sparzusagen in Spanien und Griechenland und Bemühungen zur Schaffung eines «Fiskalpakts». Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Freitag gesagt, sie sehe Europa auf dem Weg zu einer Fiskalunion.

«Vor uns liegt eine Menge Arbeit»

«Die Augen der Welt sind auf Europa gerichtet», sagte Geithner. Für die USA und die gesamte Weltwirtschaft sei es «wichtig», dass es Deutschland und Frankreich an der Seite der anderen Euroländer gelinge, ein «stärkeres Europa» zu schaffen. Jedoch hätten auch die USA enorme «wirtschaftliche Herausforderungen» zu meistern, sagte der US-Finanzminister. «Vor uns liegt eine Menge Arbeit.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten am Montag in Paris ihren gemeinsamen Plan für die Euro-Krise vorgelegt. Demnach sollen die EU-Verträge bis März geändert werden, damit Defizitsünder strenger und automatisch bestraft werden können. Auch eine Schuldenbremse soll in allen Ländern eingeführt werden.

AFP/wid

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