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Blitz-Radikalisierung – über Nacht zum Islamisten

Der Angreifer von Würzburg galt als ruhig und nicht extrem religiös. Und dann dieser Ausbruch von Gewalt.

Auf der Flucht erschossen: Polizeibeamte tragen den Leichnam des 17-jährigen Angreifers, einem Flüchtling aus Afghanistan, weg (19. Juli 2016).
Auf der Flucht erschossen: Polizeibeamte tragen den Leichnam des 17-jährigen Angreifers, einem Flüchtling aus Afghanistan, weg (19. Juli 2016).
Keystone
Der IS hat ein Video veröffentlicht, das den Angreifer von Würzburg zeigen soll.
Der IS hat ein Video veröffentlicht, das den Angreifer von Würzburg zeigen soll.
Twitter / Azz Dine
Der Regionalzug kam in der Nähe von Würzburg nach einer Notbremsung zum Stehen. (18. Juli 2016)
Der Regionalzug kam in der Nähe von Würzburg nach einer Notbremsung zum Stehen. (18. Juli 2016)
Karl-Josef Hildenbrand, Keystone
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Wer mit Axt und Messer, «Gott ist gross» auf Arabisch schreiend, in einem Regionalzug wahllos auf Menschen einschlägt und -sticht, so lange, bis drei von ihnen schwer verletzt am Boden liegen, Blut die Sitzpolster tränkt und den Boden verschmiert – ja, wie stellt man sich einen Menschen vor, der zu so einer Tat fähig ist? Kaum so, wie jene den Angreifer von Würzburg beschreiben, die zuletzt mit ihm zu tun hatten: Pflegeeltern, Sozialpädagogen, Arbeitgeber. Joachim Herrmann, der bayerische Innenminister, sagte am Dienstag, es sei allen ein unbegreifliches Rätsel, wie der 17-jährige afghanische Flüchtling zum entfesselten Attentäter habe werden können.

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