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Vom Horrorsilvester zum Skandal

Weshalb die zahlreichen Attacken in Köln erst verzögert von Journalisten aufgegriffen wurden.

Schauplatz der Übergriffe: Der Kölner Hauptbahnhof. Foto: Wolfgang Rattay (Reuters)
Schauplatz der Übergriffe: Der Kölner Hauptbahnhof. Foto: Wolfgang Rattay (Reuters)

Am Neujahrstag um 8.57 Uhr war die Welt in Köln noch in Ordnung. Da zog die Kölner Polizei per Pressemitteilung eine Bilanz der Silvesternacht; die Überschrift: «Ausgelassene Stimmung, Feiern weitgehend friedlich». Gut, es gab 80 Körperverletzungen, und 73-mal waren Feiernde zu laut. Und da war noch die Sache am Bahnhofsvorplatz: «Um eine Massenpanik durch Zünden von pyrotechnischer Munition bei den circa 1000 Feiernden zu verhindern, begannen die Beamten, kurzfristig die Platzfläche zu räumen», hiess es weiter. Doch kein Grund zur Sorge: «Trotz der ungeplanten Feierpause gestaltete sich die Einsatzlage entspannt – auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte.»

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