Zum Hauptinhalt springen

«Der Iran wird überschätzt»

Nahost-Experte Roland Popp bezweifelt, dass Teheran über eine Vormachtstellung in der Region verfüge. Zunächst müsse das Land seinen Entwicklungsrückstand wettmachen.

Machtdemonstration in Teheran: Militärparade anlässlich des 31. Jahrestags des Iran-Irak-Kriegs. Foto: Getty Images
Machtdemonstration in Teheran: Militärparade anlässlich des 31. Jahrestags des Iran-Irak-Kriegs. Foto: Getty Images

Der Iran beteiligt sich am Krieg in Syrien auf der Seite von Diktator Bashar al-Assad. Nun hat der Westen die Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Land gestoppt. Sind die Chancen damit gestiegen, dass sich Teheran konstruktiv an einer Friedenslösung beteiligt?

Der Iran beteiligt sich am Krieg in Syrien weitgehend unabhängig von der Frage der Sanktionen und des Nuklearkonflikts. Syrien war und ist der wichtigste regionale Verbündete der Islamischen Republik – man fühlt sich der Assad-Regierung verbunden und ist zu grossen Opfern bereit, um diese zu retten. Gleichzeitig will Teheran auf keinen Fall die mit dem Ende des Nuklearkonflikts gewonnenen Vorteile fürs eigene Land aufs Spiel setzen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.