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Der dritte Mann kommt in London unerwartet

Nick Clegg, der Chef der britischen Liberaldemokraten, macht im Wahlkampf gute Figur.

Nick Clegg will mit «konservativem Pessimismus» nichts zu tun haben.
Nick Clegg will mit «konservativem Pessimismus» nichts zu tun haben.
Keystone

Jetzt wandelt Nick Clegg auf Wolken. Nach seinem Auftritt in der ersten TV-Wahldebatte der britischen Geschichte ist der 43-jährige Chef der Liberaldemokraten der Mann der Stunde. Plötzlich folgen ihm Kamerateams und Reporterschwärme. Die Wähler haben buchstäblich über Nacht von seiner Existenz erfahren. Der dröge Zweikampf zwischen Labour und Tories ist, dank ihm, zu einem lebhaften Dreikampf geworden. Cleggs Parteikollegen blicken einander verwundert an: Sind sie tatsächlich zur dritten Kraft, zu einem ebenbürtigen Partner der «Grossen» geworden?

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