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Der Blitzauftritt der Drachme

Auf einer Hotelrechnung eines Journalisten taucht die alte griechische Währung auf – und verschwindet plötzlich wieder. Derweil halten die Banken einen Grexit für wahrscheinlich.

Wird als Alternative zum Euro gehandelt: Die alte griechische Währung Drachme (15. Januar 2015).
Wird als Alternative zum Euro gehandelt: Die alte griechische Währung Drachme (15. Januar 2015).
Roland Schlager, Keystone

Griechenland ist seit einiger Zeit ein arbeitsreiches Pflaster für Journalisten, besonders diejenigen der grossen Wirtschaftsblätter. Korrespondenten berichten über bargeldlose Rentner, Redaktoren analysieren die Auswirkungen der Kapitalkontrollen auf das griechische Bankensystem.

So auch «Bloomberg Business». Einer ihrer Journalisten nächtigte in den letzten Tagen im Hilton in Athen, wie die Agentur für Wirtschaftsnachrichten schreibt. Die Übernachtungen, die der Journalist per Kreditkarte bezahlte, kosteten 241 Dollar – oder 217 Drachmen.

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