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Der Absturz eines Thronanwärters

Dominique Strauss-Kahn galt als Lichtfigur der Linken für Frankreichs Präsidentschaftswahl 2012. Nun ist plötzlich alles ganz anders.

Kann wieder lachen: Strauss-Kahn als freier Mann auf den Strassen New Yorks. (25. August 2011)
Kann wieder lachen: Strauss-Kahn als freier Mann auf den Strassen New Yorks. (25. August 2011)
Reuters
Feierte seine Entlassung aus dem Hausarrest: Dominique Strauss-Kahn verlässt das Restaurant Scalinatella in Manhatten. (1. Juli 2011)
Feierte seine Entlassung aus dem Hausarrest: Dominique Strauss-Kahn verlässt das Restaurant Scalinatella in Manhatten. (1. Juli 2011)
Reuters
Wie im Film: Die Crime Scene Unit ermittelt im Hotel. (15. Mai 2011)
Wie im Film: Die Crime Scene Unit ermittelt im Hotel. (15. Mai 2011)
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Nur die Handschellen ersparten sie ihm. Als die New Yorker Polizei Dominique Strauss-Kahn in der Ersten Klasse von Flug AF 23 nach Paris stellte, nur 10 Minuten vor Take-off, sass der Franzose alleine im Abteil. Widerstand leistete er nicht, protokollierten die Beamten danach, als hätten sie welchen erwartet. Und wenn nun auch alle Wortmeldungen der Politiker mit der obligaten Unschuldsvermutung beginnen, die Justiz erst einmal die Fakten prüfen muss und die Anklage eines 32-jährigen Zimmermädchens dem Dementi des Direktors des Internationalen Währungsfonds IWF gegenüberstehen: Die politische Karriere von DSK, wie ihn die Franzosen mit ihrer Schwäche für Abkürzungen nennen, ist im Abteil der Ersten Klasse von AF 23 am New Yorker Flughafen John F. Kennedy wohl jäh zu Ende gegangen. Spektakulär und dramatisch.

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