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Braucht Deutschland «mehr Schweiz»?

Die AfD macht vielen Deutschen Angst. Die Schweiz weiss, wie man mit Rechtspopulisten lebt.

Grund zum Feiern: Spitzenkandidat Leif-Erik Holm führt die rechte AfD mit 21 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern erstmals in den Landtag. (4. September 2016)
Grund zum Feiern: Spitzenkandidat Leif-Erik Holm führt die rechte AfD mit 21 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern erstmals in den Landtag. (4. September 2016)
Daniel Bockwoldt, AFP
Sind ein gutes Team: AfD-Parteichefin Frauke Petry (rechts) unterstützte Leif-Erik Holm (Mitte) und Lars Löwe (links) bei einer Wahlveranstaltung im August. (27. August 2016)
Sind ein gutes Team: AfD-Parteichefin Frauke Petry (rechts) unterstützte Leif-Erik Holm (Mitte) und Lars Löwe (links) bei einer Wahlveranstaltung im August. (27. August 2016)
Tobias Schwarz, AFP
Tauscht Radiostudio gegen Landtag: Holm moderierte bisher Musik- und Unterhaltungssendungen für einen privaten Radiosender.
Tauscht Radiostudio gegen Landtag: Holm moderierte bisher Musik- und Unterhaltungssendungen für einen privaten Radiosender.
Jens Büttner, AFP
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Wie schlimm ist der Wahlerfolg der Alternative für Deutschland (AfD) in Mecklenburg-Vorpommern? Schlimm, findet Roland Nelles, Mitglied der Chefredaktion von «Spiegel online», denn: «AfD-Wähler sind Rassisten.» Auch die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, wählt harte Worte: «Dass eine rechtsextreme Partei, die unverblümt widerlich gegen Minderheiten hetzt und mobilisiert, in unserem Land ungebremst aufsteigen kann, ist ein wahr gewordener Albtraum.» Und von «einer enormen Herausforderung für die Demokratie» schreibt die deutsche FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in der «Zeit». Was tun, wenn die Bürger Krawallmacher wählen?

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