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Das letzte Schlupfloch nach Europa

Im griechischen Evros werden die meisten illegalen Einwanderer in die EU aufgegriffen, seit Spanien, Frankreich und Italien die Grenzen geschlossen haben. Eine Reportage vom Tor zum Abendland.

Grenze zur Türkei: Soldaten patrouillieren entlang einem Minenfeld auf der griechischen Seite des Flusses Evros.
Grenze zur Türkei: Soldaten patrouillieren entlang einem Minenfeld auf der griechischen Seite des Flusses Evros.
AFP
Patrouillen auch nachts: Eben noch war Evros ein gottvergessener Flecken, heute ist es das Tor zu Europa.
Patrouillen auch nachts: Eben noch war Evros ein gottvergessener Flecken, heute ist es das Tor zu Europa.
AFP
«Kein Zaun in Evros»: Ein afrikanischer Immigrant an einer Demonstration gegen den geplanten Zaun in Athen.
«Kein Zaun in Evros»: Ein afrikanischer Immigrant an einer Demonstration gegen den geplanten Zaun in Athen.
AFP
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So nah. «Siehst du? Da drüben ist Europa. Dort ist alles einfach. Dort wirst du happy, happy sein.» Der Schmuggler hatte das gesagt. Und dann ihr Schlauchboot in den Fluss gestossen. Es trieb ab, drehte sich ein paarmal im Kreis, dann hatte Jawed raus, wie er das Ruder ins Wasser tauchen musste. So einfach. Tatsächlich. Zehn Minuten nur. Dann waren sie am anderen Ufer. Europa.

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