Zum Hauptinhalt springen

Camerons abtrünnige Abgeordnete

Der erste Tory-Abgeordnete ist diese Woche zur Anti-EU-Partei Ukip übergetreten. Acht weitere sollen in heimlichen Verhandlungen stehen. Droht der Regierungspartei eine neue Zerreissprobe?

Radikale Massnahmen: Der Tory-Abgeordnete Douglas Carswell überrumpelte seine Partei mit einem spektakulär inszenierten Übertritt zu Ukip. (28. August 2014)
Radikale Massnahmen: Der Tory-Abgeordnete Douglas Carswell überrumpelte seine Partei mit einem spektakulär inszenierten Übertritt zu Ukip. (28. August 2014)
Toby Melville, Reuters
Bröckelnde Front: Ukip-Chef Nigel Farage meinte am Freitag, es sei «kein Geheimnis», dass noch weitere Tory-Abgeordnete an einen Wechsel dächten. (27. Mai 2014)
Bröckelnde Front: Ukip-Chef Nigel Farage meinte am Freitag, es sei «kein Geheimnis», dass noch weitere Tory-Abgeordnete an einen Wechsel dächten. (27. Mai 2014)
Francois Lenoir, Reuters
Unter Druck: Premierminister David Cameron sieht sich von «Euroskeptikern» und Anti-Europäern in der eigenen Partei erneut zu einer härteren Politik gegenüber der EU herausgefordert. (20. August 2014)
Unter Druck: Premierminister David Cameron sieht sich von «Euroskeptikern» und Anti-Europäern in der eigenen Partei erneut zu einer härteren Politik gegenüber der EU herausgefordert. (20. August 2014)
Toby Melville, Reuters
1 / 3

Der Übertritt eines konservativen Unterhaus-Abgeordneten zur Anti-EU-Partei Ukip (UK Independence Party) hat über Nacht alle Wahlstrategien der britischen Regierungspartei durchkreuzt und Tory-Chef und Premierminister David Cameron in erhebliche Schwierigkeiten gebracht.

Neun Monate vor den nächsten Unterhauswahlen sieht sich Cameron von «Euroskeptikern» und Anti-Europäern in der eigenen Partei erneut zu einer härteren Politik gegenüber der EU herausgefordert. Schon vor den Wahlen soll Cameron nun versprechen, dass er Grossbritannien aus der EU führen werde, wenn ihm die EU-Partner bis 2016 keine Lockerung der Unions-Bande und keine umfassenden Sonderrechte fürs Vereinigte Königreich einräumen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.