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Mann erschiesst drei Frauen vor Restaurant

Bei einer Schiesserei in Imatra im Südosten Finnlands sind drei Frauen getötet worden. Jetzt stellt sich heraus: Die Opfer waren eine Kommunalpolitikerin und zwei Journalistinnen.

Drei Todesopfer: Die Polizei sperrt den Bereich um das Restaurant in Imatra ab. (4. Dezember 2016)
Drei Todesopfer: Die Polizei sperrt den Bereich um das Restaurant in Imatra ab. (4. Dezember 2016)
Lauri Heino/Lehtikuva, AFP
Die drei Frauen wurden beim Verlassen des Restaurants von einem Mann getötet.
Die drei Frauen wurden beim Verlassen des Restaurants von einem Mann getötet.
Lauri Heino/Lehtikuva, AFP
«In so einem kleinen Ort ist so etwas ein ziemlich grosser Zwischenfall, und viele Menschen sind geschockt», sagte eine Polizeisprecherin.
«In so einem kleinen Ort ist so etwas ein ziemlich grosser Zwischenfall, und viele Menschen sind geschockt», sagte eine Polizeisprecherin.
Lauri Heino/Lehtikuva, AFP
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In Imatra im Südosten Finnlands sind die Vorsitzende des Stadtrates sowie zwei Journalistinnen erschossen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden die drei Frauen am Samstagabend beim Verlassen eines Restaurants von einem Mann getötet, der mit einem Gewehr bewaffnet war. Der Mann sei festgenommen worden, das Motiv für die Tat sei noch unklar.

Die drei Frauen wurden nach Polizeiangaben in einer Fussgängerzone vor einem Restaurant der Kleinstadt erschossen. Ein Streifenwagen sei routinemässig kurz nach dem Vorfall dort vorbeigefahren und habe den 23-jährigen Täter festgenommen. Er habe keinen Widerstand geleistet, hiess es weiter. Die Behörden richteten einen Krisenstab ein.

Verschärfte Waffengesetze

Imatra liegt etwa 230 Kilometer östlich der Hauptstadt Helsinki und hat 28'000 Einwohner. «In so einem kleinen Ort ist so etwas ein ziemlich grosser Zwischenfall, und viele Menschen sind geschockt», sagte eine Polizeisprecherin.

In Finnland mit seinen 5,4 Millionen Einwohnern und einer ausgeprägten Jagdkultur gibt es etwa 650'000 offiziell registrierte Waffenbesitzer. Nach zwei fatalen Schiessereien an Schulen waren vor Jahren die Waffengesetze verschärft worden.

afp/sda/mch

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